10 Tipps für Öffentlichkeitsarbeit & PR

Public Relations für öffentliche Einrichtungen

Texthaus Berlin Tipps Öffentlichkeitsarbeit

Die Öffentlichkeitsarbeit (oder Public Relations) von Institutionen und Unternehmen hat sich in den letzten Jahren einschneidend verändert. Was in der Wirtschaft - zumindest in größeren Unternehmen -  inzwischen zum Standard gehört, muss sich in vielen öffentlichen Einrichtungen noch durchsetzen.

Dazu gehört der Wandel von der klassischen Öffentlichkeitsarbeit zum Online-Marketing. Hier können kulturelle Einrichtungen, Institutionen und Bibliotheken mit einigen Modifizierungen große Wirksamkeit erzielen.

1.       Die schönste Form der Public Relations (PR) - Veranstaltungen

Dabei fragt sich, wie die Öffentlichkeitsarbeit in Institutionen  bisher aussah?  Die schönste Form der PR ist die Organisation von Veranstaltungen. Rund um Bibliothekseröffnungen, Tage der offenen Tür, Dinosaurier-Festivals oder andere spannende Themen können  Sie Autoren oder Schauspieler einladen, Besucher in die Einrichtung locken und für Inhalte begeistern. Buchen Sie Veranstaltungen bei Sommerhaus Events.

2.       Klassische Pressearbeit – Print, Radio, TV

Um Informationen über die Veranstaltung an den Adressaten zu bringen, müssen Sie  im Vorfeld dafür werben. Bei der klassischen Pressearbeit – der Ansprache der lokalen oder überregionalen Medien wie Zeitungen, Zeitschriften, TV oder Radio  – helfen aussagekräftiges Text- und Fotomaterial und ein gut gepflegter Presseverteiler.

Ein gutes Gespür für interessante Themen ist  bei der Platzierung von redaktionellen Beiträgen oder Interviews  ebenfalls hilfreich. Das kann die Wiedereröffnung der Bibliothek sein, aber auch Themen wie die aktuellen Zahlen,  Trends oder ähnliches. Nicht vergessen sollten Sie, die Pressemitteilung auch online zu verbreiten (z.B. über den kostenlosen Verteiler Open PR).

3.       Immer noch wirksam – gedruckte Werbematerialen

Auf Mittel, die bisher funktioniert haben, sollten Sie  bei der Öffentlichkeitsarbeit nicht verzichten. Im lokalen Bereich sind gedruckte Werbematerialien durchaus werbewirksam. Das können Handzettel und Flyer, aber auch Plakate von der nächsten Veranstaltung sein. Durch Aushänge in Ihrer Einrichtung  erreichen Sie das Stammpublikum, das zu großen Teilen die Veranstaltung füllt. Die Gestaltung sollten Sie einem  professioneller Grafiker überlassen. Das muss nicht jedes Mal ein neuer Entwurf, sondern kann eine Vorlage sein, in der Text und Bild aktualisiert werden.

4.       Den Kunden direkt ansprechen - der Newsletter  oder das Mailing

Jede Einrichtung sollte ihre Nutzer über Neuigkeiten informieren - das trägt zu einer positiven Imagebildung bei. Mit Newsletter oder Mailing können Sie Besucher und  Kunden direkt ansprechen. Ein gepflegter Mailverteilers ist eine Aktie, die für Veranstaltungen wieder aktiviert werden kann.

5.       Die Webseite  Ihrer Einrichtung -  die Suchmaschine liest mit

Natürlich ist schon die Webseite Ihrer Einrichtung Teil der Public Relations. Viele Institutionen haben eine eigene Domain, manche sind in die Webseiten der Stadt integriert. Doch ist diese Seite über Suchmaschinen wie Google oder Bing zu finden? Hier haben Einrichtungen kleinerer Städte einen Vorteil. Bei Suchbegriffen kombiniert mit ihrer Stadt stehen sie an oft erster Stelle der Suchmaschine. In größeren Städten oder bei Suchbegriffen, die Inhalte erschließen, wird es schon schwieriger. Hier gibt es im Internet viel Konkurrenz, so dass Einrichtungen in großen Städten ihre Webseiten für die bessere Auffindbarkeit in Suchmaschinen optimieren sollten.

6.       Am Anfang steht das Keyword

Schon in der Planung einer Veranstaltung oder einer Kampagne sollten Sie die passenden Suchbegriffe recherchieren. Das funktioniert entweder mit dem Keyword-Planer der Google Adwords oder mit der Suchmaschine selbst. Geben Sie die ersten Buchstaben eines relevanten Wortes ein und die Suchmaschine vervollständigt automatisch die häufigsten Suchanfragen. Wenn Sie eine passende Liste von wichtigen Suchbegriffen zusammengestellt haben, schreiben Sie Ihre Webseitentexte, Bloginhalte, Facebook-Einträge um diese Begriffe herum. Dabei sollten diese Begriffe sowie  alle Synonyme verwendet werden.

7.       Die Metadaten der Webseite

Ein weiterer Punkt ist die Pflege der Metadaten. Das sind strukturierte Daten im Hintergrund der Webseite, die den Suchmaschinen Auskunft über den Inhalt der Webseite geben.  Wenn Sie einen Webmaster haben, der  dies übernimmt, schicken Sie ihm die Keyword-Liste.  Falls Sie die Webseite selber pflegen, tragen Sie die Metadaten im CMS selbst ein. Mit keyword-starken Titeln und Texten verbessern Sie die Auffindbarkeit Ihrer Webseite in Netz!

8.       Auch im Internet – der Inhalt zählt!

Nun zu den guten Nachrichten: Auch Suchmaschinen lernen dazu! So zählen seit einigen Jahren vor allem die Inhalte. Nicht nur die Leser, sondern auch die Suchmaschinen bewerten es positiv, wenn Sie etwas zu sagen haben.  Suchmaschinen sind mittlerweile so weit entwickelt, dass sie Inhalte im Internet auswerten und Zusammenhänge herstellen. Schreiben Sie deshalb relevante, nutzerorientierte Inhalte für Ihre Webseite. Auch die Benutzerführung (Gliederung) und die Struktur der Texte spielen eine wichtige Rolle.

9.       Seien Sie der Experte – Foren, Blogs, Social Media

Gut geschriebene Artikel können Sie mehrfach verwerten. Artikel lassen sich in leicht veränderter Form (keinen doppelten Content!) auf der Webseite, im Blog, bei Google+, Facebook oder Twitter posten. Wer über wichtige Themen schreibt oder postet, schafft sich im Internet einen Experten-Status. Außerdem können Sie hier wichtige Verlinkungen zu Ihrer Webseite aufbauen - ein weiteres Kriterium für die Suchmaschinenoptimierung.

10.   Die wunderbare Welt von  Social Media

Über die Webseite hinaus gibt es weitere Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit im Internet. Dazu gehören alle Sozialen Medien wie  Facebook, Google Plus oder Twitter. Trotz der datenschutzrelevanten Zweifel, die hier mancher hat, wollen Sie als öffentliche Einrichtungen von ihren Zielgruppen im Internet gefunden werden.  Facebook verzeichnete im Mai 2014 28 Millionen Nutzer. Hier sind Altersgruppen dabei, die für Ihre Einrichtung interessant sind! Öffentliche Einrichtungen können sich hier vernetzen und über Neuigkeiten austauschen.  Sehen Sie Social Media als ein interessantes Versuchsfeld, die Öffentlichkeitsarbeit einmal anders anzugehen. Ob kleine Gewinnspiele, Informationen zu Veranstaltungen, Blicke hinter die Kulissen oder Post zu neuen Bildern, Büchern etc. – so wecken Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Besucher!

Lesen Sie hierzu: 6 Tipps für einen gute Facebook-Post...

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